A 37

Ich hab keine Heimat, ich hab nur dich.

Ah

ihr fickt meinen kopf. ich habe keinen plan, wie es weiter gehen soll. zigaretten rauche ich viel zu viele am tag. vielleicht habe ich glück und der rauch zerfrisst mich dann von innen. und hoffentlich lerne ich irgendwann dabei zu vergessen. eine faust die versucht durch eine wand zu brechen, ein lachen das eis zum zerspringen bringt. seit zwei tagen nicht mehr geschlafen, getrunken bis der schwindel kommt und dann, dann diese frage die stundenlang eho schlägt, sind wir gut drauf? ein bildschirm, der immer dunkler wird und eine kerze, die flimmernd nach vanille stinkt. das warten auf ein signal, auf irgendetwas, vielleicht nur einen funken hoffnung, aber da gibt es nichts. fragende augen, ob es die liebe wirklich gibt? und jedes mal, wenn lachst ist alles andere schwachsinn. es geht immer nur um dieses wir, doch im prinzip hat man keine zeit, hat man gedanken bei allem nur nicht dabei. suchen nach einem traum, den man schon tausend mal geträumt hat. jedes mal aufwachen mit dem gefühl, dass man eigentlich weiß, wo man suchen muss, aber nicht die mittel hat. nicht genug ist für das, was man will. weil immer zwei dazu gehören. und wenn du nicht willst, dann bin ich für einen kleinen moment weniger als ich jemals war. aber vielleicht geht es mir danach ein bisschen besser.

A 36

19.04.2014

A xy

Wer bist du? Und wer bin überhaupt ich? Spielt das hier eine Rolle? Ja, das tut es. Es ist wichtig. Vergiss das nicht, niemals. Manchmal überrollen meine Gefühle mich. Ich stecke in einer Schwebe zwischen unnormaler Angst, Aggression und dieser beinahe unmenschlichen, verzweifelten Hoffnung. Ich habe das Bedürfnis beamen zu können, um im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Aber ich kann es nicht und da ist wieder diese Wut. Diese Wut und diese hundertprozentige Sicherheit zu wissen, woher die ganze Scheiße eigentlich kommt.
Aber viel zu weit weg, viel zu sehr damit beschäftigt mich selbst auf die Kette zu bekommen, was auch wichtig und absolut notwendig ist, was soll ich tun? Mich selbst auch noch wegwerfen um dich zu retten? Sag, ist das der richtige Weg? Nein, nein, definitiv nicht.
Die Zeit rennt. Schneller denn je. Und dieses bloße Zusehen, das macht mich fertig. Ich will das nicht, ich kann das nicht, mein Engel. Beim Tippen zittern mir die Hände und mein Kopf ist nicht richtig bei der Sache, aber bei dir und meine Gedanken flimmern um die Frage, ob ich das richtige tu. Das ist nicht meine Verantwortung, oder? Ich kann einfach nicht, bin ich trotzdem schuld, falls etwas passiert?
Ich will nicht wieder abrutschen. Ich will nicht, dass alles wieder so wie früher wird. Ich schaffe das einfach nicht. So sehr ich es mir auch wünsche, nein. Alles was ich tun kann ist kämpfen. Tag für Tag. Niemals das Ziel aus den Augen verlieren, immer wieder auf ein Neues ansetzen. Wissen, dass das, was ich tu stimmt, dass das einen Sinn hat. Und, wenn ich kämpfe, sag mir, kämpfe ich dann nicht auch für dich? Kämpfe ich dann nicht auch für ihn? Und für alle anderen auf dieser gottverdammten Welt?
Ist es nicht von jedem die Aufgabe, sein Bestes zu geben? Die Hoffnung nicht zu verlieren? Wieso gibst du auf? Ich habe Angst.

A 35

28.02.2014